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Waldbaden fördert die Gesundheit
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Symbolbild

Waldbaden zum Stressabbau ist ein Trend aus Japan. Doch der Wald und seine Bäume bieten noch viel mehr für Gesundheit und Wohlbefinden.

„Shinrin Yoku“ nennen die Japaner das, was bei uns in den letzten Jahren als Waldbaden bekannt geworden ist und bedeutet so viel wie „Eintauchen in die Waldatmosphäre“. In Japan ist es inzwischen eine bewährte Methode, um mit Stress besser umzugehen. Dabei haben nicht nur das satte Grün, der würzige Duft und die Naturgeräusche einen günstigen Effekt auf das Wohlbefinden. Ätherische Öle und sekundäre Pflanzenstoffe, die von den Bäumen abgegeben werden, wirken wie eine Art Aromatherapie.

Weniger Stresshormone durch Waldbaden

Japanische Mediziner haben untersucht, wie sich Waldspaziergänge im Vergleich zu einem Ausflug in die Stadt auf den Körper auswirken. Bei den Waldbesuchern sanken der Blutdruck und die Herzfrequenz. Auch schüttete ihr Körper weniger Stresshormone aus. Fakt ist, dass die Luft in Wäldern etwa so staubarm ist wie im Gebirge oder am Meer.

Bewusst wahrnehmen

Inzwischen gibt es auch in Deutschland Seminare und geführte Wanderungen, bei denen es darum geht, den Wald bewusst wahrzunehmen und zur Entspannung zu nutzen. Doch auch schon ein einfacher Spaziergang durch das Laub- und Nadelgehölz kann helfen, abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Wirkstoffe aus dem Wald

Zahlreiche Inhaltsstoffe aus Bäumen werden in der Naturheilkunde genutzt, von denen wir Ihnen hier einige Beispiele vorstellen. Die Kraft steckt in Blüten, Blättern und Rinde. In Ihrer Apotheke erklären wir Ihnen gerne die Anwendung.

Birkenblätter von der Hängebirke und der Moorbirke enthalten harntreibende Stoffe, die bei Blasenentzündung eingesetzt werden. Für die Anwendung mehrmals täglich eine Tasse Birkenblättertee trinken.
In der weißen Birkenrinde ist der Wirkstoff Betulin enthalten, der gegen Entzündungen und antibakteriell wirkt und in Pflegeprodukten für empfindliche Haut eingesetzt wird, denn er hilft der Haut, zu regenerieren und wirkt gegen Juckreiz.
Eichenrinde enthält Gerbstoffe, die bei entzündlichen Hauterkrankungen äußerlich als Bad oder Umschlag angewendet werden. Gurgellösungen mit Extrakt aus Eichenrinde lindern zudem leichte Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Sitzbäder lindern Beschwerden bei Hämorrhoiden und Fußbäder verringern übermäßige Schweißbildung und beugen Fußpilz vor.
Der aus Asien stammende Gingko enthält durchblutungsfördernde und nervenschützende Stoffe. Sie sollen die geistige Leistungsfähigkeit bessern und werden gegen Schwindel, Ohrgeräusche (Tinnitus) und Durchblutungsstörungen der Beine eingesetzt. Dafür gibt es Präparate mit Spezialextrakt, aus dem die unerwünschten Säuren entfernt wurden. Gingkopräparate sollten nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln eingenommen werden, die die Blutgerinnung herabsetzen, da sie deren Wirkung verstärken können.
Zur Familie der Kiefergewächse zählen Kiefern, Fichten und Tannen, deren ätherische Öle bei Erkältungen helfen, indem sie das Sekret lösen. Zubereitungen gibt es als Inhalationen, Bäder, Einreibungen und als Nasensprays oder -tropfen. Als Salbe oder Lotion angewendet, fördern die Öle die Durchblutung, zum Beispiel bei Verspannungen. Ätherische Öle dürfen nicht bei Kindern unter zwei Jahren angewendet werden.
Sommerlinde und Winterlinde enthalten Pflanzenstoffe, ätherische Öle und Schleimstoffe. Lindenblütentee wirkt bei Erkältung gegen trockenen Reizhusten und durch seine schweißtreibende Wirkung. Der Tee kann auch bei Stress entspannend wirken und ist allgemein wegen seines feinen Aromas beliebt.
Der Extrakt aus Rosskastanie ist in Präparaten gegen Beschwerden in den Beinen bei Venenerkrankungen enthalten und bessert Schmerzen, Spannungsgefühl, Schwellungen, Juckreiz und nächtliche Wadenkrämpfe. Das enthaltene Aescin dichtet die Venenwände ab und verhindert so, dass Wasser ins Gewebe gelangt. Mittel zum Einreiben mit dem Extrakt aus Rosskastanie helfen zudem bei Sportverletzungen und Blutergüssen.
In der Weide ist der Wirkstoff Salicin enthalten, aus der der schmerz- und entzündungshemmende Wirkstoff Acetylsalicylsäure entwickelt wurde.
Der Extrakt aus Weidenrinde ist in Form von Dragees oder in Pulverform erhältlich und wird bei rheumatischen Beschwerden, Fieber und Kopfschmerz eingesetzt.

Waldbaden mit allen Sinnen

Probieren Sie es einfach mal aus und nehmen Sie beim nächsten Spaziergang den Wald mit allen Sinnen wahr: Hören Sie den Klang der Natur, spüren Sie die klare Luft, riechen Sie den Duft der Bäume, sehen Sie das Grün um sich herum. Vielleicht schmecken Sie sogar die ein oder andere Waldhimbeere am Wegesrand.

Wie im Wald

Heute keine Zeit zum Waldbaden? In Ihrer Apotheke gibt es Badekristalle mit natürlichen ätherischen Ölen aus Kiefer und Tanne. Einfach ins Badewasser geben und 15 bis 20 Minuten mit den Düften des Waldes entspannen und abschalten.

Jan Henning Staggenborg,

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